1935-1945

Bild: Transport von ca. 1938. Aus dem MAN LKW ist durch Umbau bei der Firma Kaelble in Backnang ein Kaelble LKW entstanden. Dieser bekam einen neuen Motor mit ca. 100 PS und neue Achsen. Ebenfalls neue Räder mit der modernen Luftbereifung. Die Firma Ziemann, die den Behälter gebaut hat, war damals noch in Stuttgart-Feuerbach beheimatet. Mit dem Altbestand wird der Betrieb wieder aufgenommen. Mit 6 Tonner Mercedes wurde 1944 als Ersatz zugeteilt, Wiederaufbau und Beseitigung der Kriegsschäden. Zu den Geschäftsbereichen zählen die bahnamtliche Rollfuhr, der Wagenladungsverkehr, der Güternahverkehr, zudem wird der Bahnsammelvekehr ausgebaut. Der Brennstoffhandel mit Holz und Kohle der Schwesterfirma Gebrüder Paule spielt eine große Rolle.

Der Grundstückskauf in der Augsburger Straße 704 im Jahr 1937 fällt in diese Zeit und ist der entscheidender Kauf für die Zukunft des Unternehmens. Es ist der heutige Firmensitz mit der gleichen Fläche wie damals. Das Gebäude gehörte vormals der Firma Villeroy-Boch, an dem von Anfang an direkt die Eisenbahn vorbeifuhr. Lagergeschäfte mit Möbeln sind das zweite Standbein neben Schwertransporten. In Kriegszeiten werden allerdings mehrere Gespanne mit Fuhrleuten und die damals modernsten LKW samt Fahrer zur Wehrmacht eingezogen. Bei zwei Luftangriffen werden Gebäude und Fuhrpark bis zu 75 Prozent zerstört. Übrig bleiben ein Mercedes-Kipper mit 2,5 Tonnen und ein Hanomag 20 PS Zugmaschine mit Anhängern.

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